Cochin...Mumbai
Montag, 13. September 2010
die stunden sind gezaehlt...
...ganz frueh heute morgen / um sechs/ sind wir mit dem zug und vielen menschen nach cochin gefahren und mit der faehre auf den inselteil der stadt uebergesetzt...da die inder langschlaefer sind nutzen wir die fruehe stunde um ein letztes mal schnell ins internet zu schauen.
heute mittag gehts mit dem zug 27h vom suedlichen zipfel indiens (kerala / gods own country, wie sie es hier liebevoll nennen) zurueck nach mumbai.
wir hatten nach der weniger beglueckenden hausboottour noch zwei wunderschoene tage in alleppey / entdeckten breiten sandstrand, genossen wellen und sonne, amuesierten uns koestlich in den abendstunden am strand, wenn tausende inder dorthin kommen und sich vergnuegen. neben kamel und pferden waren wir eine hauptattraktion und nie laenger als eine minute allein ;) ausserdem beobachteten wir die fischer und sassen mit ihnen im schatten....gestern besorgte uns unser hostelmann ein moped und wir duesten den ganzen tag die kueste hoch, klappterten alle straende ab, machten nette bekanntschaften, sahen viele riesen kirchen, assen in einem kleinen dorf...und stellten fest dass kerala 560 km sandstrand an der kueste entlang hat / unglaublich schoen und unberuehrt, einsam, von fischern belebt...nicht umsonst gods own country ;) es ist wirklich wunderschoen hier....dazu so lebendig. und wir leben noch / david hat den indischen strassenverkehr mit hupen und draengeln gut bewaeltigt...und die inder hatten was zu lachen ;)
fotos gibts spaeter von zu hause aus...jetzt kommt die sonne raus und die inder erwecken zum leben / zeit die insel zu erkunden...
heute mittag gehts mit dem zug 27h vom suedlichen zipfel indiens (kerala / gods own country, wie sie es hier liebevoll nennen) zurueck nach mumbai.
wir hatten nach der weniger beglueckenden hausboottour noch zwei wunderschoene tage in alleppey / entdeckten breiten sandstrand, genossen wellen und sonne, amuesierten uns koestlich in den abendstunden am strand, wenn tausende inder dorthin kommen und sich vergnuegen. neben kamel und pferden waren wir eine hauptattraktion und nie laenger als eine minute allein ;) ausserdem beobachteten wir die fischer und sassen mit ihnen im schatten....gestern besorgte uns unser hostelmann ein moped und wir duesten den ganzen tag die kueste hoch, klappterten alle straende ab, machten nette bekanntschaften, sahen viele riesen kirchen, assen in einem kleinen dorf...und stellten fest dass kerala 560 km sandstrand an der kueste entlang hat / unglaublich schoen und unberuehrt, einsam, von fischern belebt...nicht umsonst gods own country ;) es ist wirklich wunderschoen hier....dazu so lebendig. und wir leben noch / david hat den indischen strassenverkehr mit hupen und draengeln gut bewaeltigt...und die inder hatten was zu lachen ;)
fotos gibts spaeter von zu hause aus...jetzt kommt die sonne raus und die inder erwecken zum leben / zeit die insel zu erkunden...
Samstag, 11. September 2010
strand...backwaters...
...wiedermal ein kurzes lebenszeichen von uns / war nicht so einfach heute einen internetpc zu finden / staendig irgendwelche feiertage hier...
wir hatten eine wunderschoene zeit am indischen ozean in vakala / steilkueste, strand, meer, wellenspass...da grad nebensaison ist sind gluecklicherweise nicht so viele touris da / ein paar nette deutsche (die auch friedl kennen ;) haben wir jedoch getroffen /wir hatten eine spottbillige uebernachtung mit haengematte und den strand fast fuer uns allein. jeden tag gabs frischen fisch oder calamari und fruehstueck mit dickfluessigem mangosaft direkt an den klippen und meerrauschen...traumhaft...nur die kokusnuesse ueber unsern koepfen haben mir etwas angst gemacht...es ist uns sehr schwer gefallen weg zu fahren.
mit dem zug ist wir gestern morgen um 6.30 eine kleine strecke richtung norden zu den backwaters / ein scheinbar traumhaftes wasserstrassen-palmen-netz durch das man mit legendaeren hausbooten fahren kann...leider hat es geregnet als wir hier ankamen und wir haben uns vorschnell auf einen hausbootdeal eingelassen / den preis runtergehandelt doch immernoch zu teuer im vergleich dazu was wir dann erlebt haben / eine bootstour im schleichgang durch begradigte kanaele, uebernachtung mit tausenden moskitos direkt um die ecke von der anlegestelle...war ganz nett aber nicht unbedingt weiter zu empfehlen / nicht jeden cent wert wie es der lonley planet schreibt. was lernen wir: touristische massenattraktionen sind zu meiden um den geldbeutel, die nerven und die umwelt zu schonen. jetzt gehts weit weg von all den hausbootverkaeufern ab zum strand hier in alleppey und morgen weiter mit dem zug nach cochin / einer zerkluefteten hafenstadt...
wir hatten eine wunderschoene zeit am indischen ozean in vakala / steilkueste, strand, meer, wellenspass...da grad nebensaison ist sind gluecklicherweise nicht so viele touris da / ein paar nette deutsche (die auch friedl kennen ;) haben wir jedoch getroffen /wir hatten eine spottbillige uebernachtung mit haengematte und den strand fast fuer uns allein. jeden tag gabs frischen fisch oder calamari und fruehstueck mit dickfluessigem mangosaft direkt an den klippen und meerrauschen...traumhaft...nur die kokusnuesse ueber unsern koepfen haben mir etwas angst gemacht...es ist uns sehr schwer gefallen weg zu fahren.
mit dem zug ist wir gestern morgen um 6.30 eine kleine strecke richtung norden zu den backwaters / ein scheinbar traumhaftes wasserstrassen-palmen-netz durch das man mit legendaeren hausbooten fahren kann...leider hat es geregnet als wir hier ankamen und wir haben uns vorschnell auf einen hausbootdeal eingelassen / den preis runtergehandelt doch immernoch zu teuer im vergleich dazu was wir dann erlebt haben / eine bootstour im schleichgang durch begradigte kanaele, uebernachtung mit tausenden moskitos direkt um die ecke von der anlegestelle...war ganz nett aber nicht unbedingt weiter zu empfehlen / nicht jeden cent wert wie es der lonley planet schreibt. was lernen wir: touristische massenattraktionen sind zu meiden um den geldbeutel, die nerven und die umwelt zu schonen. jetzt gehts weit weg von all den hausbootverkaeufern ab zum strand hier in alleppey und morgen weiter mit dem zug nach cochin / einer zerkluefteten hafenstadt...
Montag, 6. September 2010
...die reise geht weiter...
...und der strom ploetzlich aus / zweiter versuch / die ventilatoren drehen sich wieder...wir sind in kerala an der westkueste am letzten zipfel indiens angekommen und es ist super heiss hier. ich bin dankbar, dass indien das land der ventilatoren zu sein scheint...das land der vielfaeltigsten stoffmuster (kaum einen saristoff/ das gewand der frauen/ hab ich bisher doppelt gesehen), das land der huptenden rikschas, das land der krassesten gerueche, das land der hoechsten und unterschiedlichsten religioesitaet,...das land der wackelnden koepfe...
aufregende, herausfordernde und erlebnisreiche tage liegen hinter uns...chennai war super / eine tolle stadt / nicht zu vergessen ist bei all der bereisterung und den blumigen beschreibungen jedoch, dass indien das land mit den meisten armen menschen ist, die in den megastaedten in slums leben, auf den strassen, im dreck, ...kaum vorstellbar und schrecklich anzusehen / diese seite von indien ist nicht zu vergessen / ein land in dem nur wenige der millionen menschen etwas vom aufstrebenden reichtum abbekommen...
von chennai aus sind wir mit einer art s/bahn ueber land eine stunde nach trivivallur gefahren, wo wir bei davids freund richy und seiner familie wohnen konnten. wir wurden herzlich empfangen, mit essen ueberhaeuft, mit schmuck behaengt, im dorf herumgezeigt, immer freundlich gelaechelt...sehr spannend noch etwas naeher an die indische lebensweise heranzukommen und einen tieferen einblick in ihr leben zu bekommen. nach dem abendessen durfte david gleich noch eine spontan predigt halten / pastoren werden in diesem land noch als eine art heilige angesehen / ich musste schmunzeln ;) richys familie gehoert eher zu den reicheren, hat jedoch auch nur zwei zimmer zum schlafen hat. so habe ich mit der mama im ehebett geschlafen / einem holzbrett / dh kein schlaf :) muede gings dann am naesten morgen um fuenf zu einer reicheren tante / vorbei an vielen kuehen, die ueberall dumm auf der strasse rumstehen / um uns dort zu duschen...scharfe nudeln zum fruehstueck und ab in die kirche nach pandur, wo david letztes jahr fuer einen monat war. zweieinhalb stunden gottesdienst auf tamil und dem boden/ kein wort verstanden...aber interessant. alles sehr nette menschen / herzlich und gastfreundlich...so wurden wir gleich danach spontan zu ms mano / der heim-mama / zum essen eingeladen...und von den heimmaedels bespasst, besungen, betanzt, frisiert / floehe ahoi...doch das heim ist wunderschoen / ein kleines paradies im heckischen indien...von einem missionar vor vielen jahren gebaut. leider war keine zeit laenger dort zu bleiben, doch es ist schoen zu wissen dass wir jederzeit wieder willkommen sind...
gestern abend sind wir dann in den zug von chennai nach trivandrum gestiegen / 15h zugfahrt ueber nacht / herrlich...rattatata rattatata...hier in trivandrum/kerala hat uns erstmal die hitze erschlagen (ich habe omas notration an haselnuessen angebrochen ;) wie echte inder habenwir uns gleich um unsere heimfahrttickets gekuemmert / eine stunde kampf am ticketschalter mit vielen anderen menschen, papieren, nummern wie beim arbeitsamt, gedraengel/ letztendlich haben wir zwei plaetze in der unteren klasse bekommen / nix mit kuehle und weichen liegen / aber wer ein echter inder sein will wird auch das aushalten ;) erstmal freuen wir uns morgen weiter an den strand zu fahren...viel gibt es hier in trivandrum auch nicht zu sehen / eine lange strasse, ein tempel, eine kirche, eine moschee...der markt war ganz toll...bananen, fruechte, fisch, blumen...
aufregende, herausfordernde und erlebnisreiche tage liegen hinter uns...chennai war super / eine tolle stadt / nicht zu vergessen ist bei all der bereisterung und den blumigen beschreibungen jedoch, dass indien das land mit den meisten armen menschen ist, die in den megastaedten in slums leben, auf den strassen, im dreck, ...kaum vorstellbar und schrecklich anzusehen / diese seite von indien ist nicht zu vergessen / ein land in dem nur wenige der millionen menschen etwas vom aufstrebenden reichtum abbekommen...
von chennai aus sind wir mit einer art s/bahn ueber land eine stunde nach trivivallur gefahren, wo wir bei davids freund richy und seiner familie wohnen konnten. wir wurden herzlich empfangen, mit essen ueberhaeuft, mit schmuck behaengt, im dorf herumgezeigt, immer freundlich gelaechelt...sehr spannend noch etwas naeher an die indische lebensweise heranzukommen und einen tieferen einblick in ihr leben zu bekommen. nach dem abendessen durfte david gleich noch eine spontan predigt halten / pastoren werden in diesem land noch als eine art heilige angesehen / ich musste schmunzeln ;) richys familie gehoert eher zu den reicheren, hat jedoch auch nur zwei zimmer zum schlafen hat. so habe ich mit der mama im ehebett geschlafen / einem holzbrett / dh kein schlaf :) muede gings dann am naesten morgen um fuenf zu einer reicheren tante / vorbei an vielen kuehen, die ueberall dumm auf der strasse rumstehen / um uns dort zu duschen...scharfe nudeln zum fruehstueck und ab in die kirche nach pandur, wo david letztes jahr fuer einen monat war. zweieinhalb stunden gottesdienst auf tamil und dem boden/ kein wort verstanden...aber interessant. alles sehr nette menschen / herzlich und gastfreundlich...so wurden wir gleich danach spontan zu ms mano / der heim-mama / zum essen eingeladen...und von den heimmaedels bespasst, besungen, betanzt, frisiert / floehe ahoi...doch das heim ist wunderschoen / ein kleines paradies im heckischen indien...von einem missionar vor vielen jahren gebaut. leider war keine zeit laenger dort zu bleiben, doch es ist schoen zu wissen dass wir jederzeit wieder willkommen sind...
gestern abend sind wir dann in den zug von chennai nach trivandrum gestiegen / 15h zugfahrt ueber nacht / herrlich...rattatata rattatata...hier in trivandrum/kerala hat uns erstmal die hitze erschlagen (ich habe omas notration an haselnuessen angebrochen ;) wie echte inder habenwir uns gleich um unsere heimfahrttickets gekuemmert / eine stunde kampf am ticketschalter mit vielen anderen menschen, papieren, nummern wie beim arbeitsamt, gedraengel/ letztendlich haben wir zwei plaetze in der unteren klasse bekommen / nix mit kuehle und weichen liegen / aber wer ein echter inder sein will wird auch das aushalten ;) erstmal freuen wir uns morgen weiter an den strand zu fahren...viel gibt es hier in trivandrum auch nicht zu sehen / eine lange strasse, ein tempel, eine kirche, eine moschee...der markt war ganz toll...bananen, fruechte, fisch, blumen...
Samstag, 4. September 2010
chennai...
...wirklich eine tolle stadt / gestern waren wir am megastrand, sind durch kleine bunte, mit tempeln gefuellte strassen gelaufen, haben das indische essen genossen und waren selbst in einem grossen tempel / sehr eindrucksvoll...blumen werden geopfert, weisse striche auf die stirn gemalt und heilige kuehle am hinterteil beruehrt ;) die stadt ist voller freundlicher menschen, voller leben, verschiedener mehr oder weniger angenehmer gerueche, farben, hupenden autorikschas, armen und reichen, kuehen und strassenhunden...echtes indisches leben und keine tourianimation ;)
nachher fahren wir zu davids freund richy, dort uebernachten wir und gehen mit in den gottesdienst nach pandur / wo das kinderheim ist, in dem er letztes jahr war....dann gehts weiter nach trivandrum / hauptstadt von kerala an der westkueste. dort erwartet uns strand, backwaters, strand...
nachher fahren wir zu davids freund richy, dort uebernachten wir und gehen mit in den gottesdienst nach pandur / wo das kinderheim ist, in dem er letztes jahr war....dann gehts weiter nach trivandrum / hauptstadt von kerala an der westkueste. dort erwartet uns strand, backwaters, strand...
Donnerstag, 2. September 2010
angekommen...
...in der suppenkueche. nach einem sehr guten flug mit tyrkischairlines sind wir am dienstag bei stroemendem monsunregen in mumbai angekommen und david hat sich gleich einen regenschirm gekauft, der dem regen und sturm nicht stand gehalten hat. in der hoffnung dem regen zu entkommen haben wir uns gleich ein zugticket nach chennai gekauft. nach 27 h sind wir in chennai angekommen / kein regen aber dafuer fuenf grad waermer. schwitz...chennai ist auf den ersten blick wesentlich sympathischer als mumbai bei monsun / dreckig, stickig,voll...morgen schauen wir uns die stadt etwas genauer an, werden freunde besuchen und dann irgendwohin weiter reisen / richtung sueden und westen...uns gehts gut / ausser ein paar flohbissen...
Samstag, 28. August 2010
Indien...
Genau vor einem Jahr saß ich mit Marit und anderen lieben Menschen im Flieger nach Nairobi...David war kurz vorher aus Indien zurück gekommen - dieses Jahr dürfen wir gemeinsam hinfliegen. 2 1/2 Wochen mit dem Rucksack durch den Süden Indiens um Land, Menschen, Kultur... kennen zu lernen, Einblicke zu gewinnen, versuchen zu verstehen - Indien sehen, fühlen, schmecken, riechen - ich bin gespannt was uns erwartet. Weltsicht bekommt man durch Weltsicht - hat ein Freund von mir gesagt...das hoffe ich - und hoffentlich Kraft und Motivation für das Weiterarbeiten danach in Deutschland.
Nach einer Nacht in Berlin bei Marit geht es am Montag von Tegel nach Istanbul und direkt weiter nach Mumbai. Von dort mit dem Zug über Hampi Richtung Chennai. In der Nähe ist das Kinderheim, in dem David letztes Jahr war...wo genau es dann hin geht werden wir nach Lust und Laune und Wetterlage entscheiden...wir werden sehen...
Nach einer Nacht in Berlin bei Marit geht es am Montag von Tegel nach Istanbul und direkt weiter nach Mumbai. Von dort mit dem Zug über Hampi Richtung Chennai. In der Nähe ist das Kinderheim, in dem David letztes Jahr war...wo genau es dann hin geht werden wir nach Lust und Laune und Wetterlage entscheiden...wir werden sehen...
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